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§ 301-Daten: Diagnosen und Prozeduren

Sowohl die während Operationen (cHMS |OP- und Anästhesiemanagement) als auch die auf Station (cHMS|Stationsmanagement) und in den Funktionsbereichen (cHMS|Leistungsstellenmanagement) an stationären Fällen dokumentierten Diagnosen und Prozeduren werden nach Freigabe im cHMS |Medizinischer Fallabschluss an mySAP Patient Management übermittelt.

Bestätigte Einweisungs- und Aufnahmediagnosen stationärer Fälle werden bereits nach Abschluss im Modul cHMS | Medizinischer Aufnahmeabschluss an mySAP Patient Management kommuniziert.

Mit den Diagnosen werden zusätzlich folgende Kennzeichen übermittelt:

 

  • Hauptdiagnose bzw. Hauptprozedurkennzeichen
  • Kombinationen aus Primär- und Sekundärdiagnosen
  • DRG-Kennzeichnung der zur DRG-Berechnung herangezogenen Codes
  • Die Ränge der Entlassungsdiagnosen werden an den entsprechenden Fachrichtungsdiagnosen übermittelt. Damit wird sichergestellt, dass diese Codes in entsprechender Reihenfolge in den weiteren Bearbeitungsprozess einbezogen werden (z.B. § 301-Export).

Daten der OP-Protokollierung

 

Für Diagnosen- und Prozeduren-Schlüssel, die Operationen zugeordnet sind, werden entsprechende Operationsbewegungen in mySAP® Patient Management angelegt.

 

Erlössicherung durch Datenqualität

 

Darüber hinaus werden für die DRG-Abrechung relevante Informationen über das cHMS | Integrationsmodul per BAPI kommuniziert:

 

Fehlende Angaben der Anzahl der Beatmungsstunden und des Aufnahmegewichts bei Kindern unter einem Jahr können beträchtliche Erlöseinbußen verursachen. Durch auf Vollständigkeit der Daten kontrollierte und dadurch gesicherte Eingabe im cHMS|Stationsmanagement, also am Ort der medizinischen Information, gehen diese Daten in keinem Ihrer stationären Fälle verloren. Die abschließende fehlerresistente Übermittlung an mySAP Patient Management sichert Ihre Erlöse!

 

Bereits behandlungsbegleitend werden Informationen zur Kommunikation mit den Kostenträgern zur Verfügung gestellt: zum Beispiel die voraussichtliche Verweildauer und später auch die Aufnahmegründe nach § 301 SGB V.

 

Datenvalidierung vor der Übermittlung

 

Alle im Rahmen der behandlungsbegleitenden Dokumentation angefallenen Daten werden in den Modulen cHMS | Aufnahmeabschluss und cHMS | Medizinischer Fallabschluss von mehreren Personengruppen validiert und erst nach deren Freigabe gesammelt zur Abrechnung verschickt.

Aus beiden Modulen ist die Sicht auf die Ergebnisse der DRG-Gruppierung und der Prüfung der Kodierung auf die Deutschen Kodierrichtlinien möglich. Damit wird bereits behandlungsbegleitend die Voraussetzung für eine komplikationslose und zeitnahe Abrechnung der stationären Aufenthalte gelegt.

 

cHMS|Medizinischer Fallabschluss

Im Arbeitsablauf von der behandlungsbegleitenden Datenerfassung bis hin zur Abrechnungsfreigabe sind folgende Personengruppen beteiligt:

  • Stationsärzte kodieren die Daten
  • DRG-Beauftragte validieren die Daten der eigenen Fachabteilung und
  • Medizincontroller kontrollieren die gesamten Daten des Falls und schließen diesen ab.

Alle Statuswechsel werden mit Zeitpunkt und Kennung des Benutzers protokolliert. Damit ist es jederzeit möglich, den Verantwortlichen für die Dokumentation zu bestimmen. Bei Rückfragen können für die beteiligten Personengruppen Nachrichten ergänzt werden, um den Bearbeitungsablauf zusätzlich zu beschleunigen.

 

Ist die Kommunikation sämtlicher Falldaten an SAP erfolgreich, erfolgt automatisch der Statuswechsel auf "abgeschlossen". Die jeweils spezifischen Falldaten sind anschließend nur noch durch Benutzer mit besonderen Rechten zu ändern, und eine Verfälschung an bereits zum Kostenträger kommunizierten Daten wird unterbunden.

 

 

Integrationsmodul

Bewegungsmanagement

§301 - Daten

Leistungsdaten

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