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Eine der Herausforderungen der Zukunft wird darin bestehen, den Weg der Daten von der molekularen Forschung bis zur Behandlung eines Patienten zu verkürzen. So soll Patienten eine individuelle, optimal auf ihre genetische Konstitution oder den Subtyp ihrer Krankheit zugeschnittene Therapie angeboten werden. Die Entwicklung eines Medikaments dauert durchschnittlich 10 Jahre und ist mit Kosten von etwa 500 Millionen Euro verbunden. Auf der Suche nach Einsparungspotentialen lag die Lösung der Verwendung in computergestützter Methoden. An diesem Punkt setzt c.a.r.u.s. an und entwickelt hoch performante IT-Lösungen für Informationsaustausch und -verarbeitung.
IT als intelligentes Werkzeug
Bei der Entwicklung eines Medikaments wird zunächst nach neuen Wirkstoffen gesucht. In der Vergangenheit wurde dies mit dem Bild von der Suche nach der "Nadel im Heuhaufen“ verbunden; das Aufspüren eines Wirkstoffes war Zufall. Durch das Screening-Verfahren wird die Entwicklungszeit im Wirkstoffdesign deutlich verkürzt. Das Durchmustern von Molekülen und ihrer Wirkung auf die Zielproteine liefert aussichtsreiche Wirkstoffkandidaten, an denen weiter geforscht werden kann. Der "Heuhaufen" wird dadurch sichtlich minimiert. Mit der Browser-basierten IT-Plattform ViSoR (Virtual Screening optimizing the Reality) bietet c.a.r.u.s. einen hoch innovativen und weltweit einzigartigen digitalen Arbeitsplatz für das Wissens-Management im Kontext der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. Auf der Messe Biotechnica (07.-09.10.2008) hat c.a.r.u.s. zur Projekthalbzeit erste Funktionalitäten präsentiert; eine erste Version des Softwareproduktes wird bis Ende 2009 fertig gestellt sein.
Download: (englische Version)
ViSoR Folder
ViSoR Shortcut
Pressemitteilung BIOTECHNCIA 2008


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